
Seit wenigen Tagen ist der Tarif für den SonneWindWende-Bürgerstrom am Start. Bereits in den ersten 24 Stunden konnten sich die Genossenschaftler über die ersten Kunden freuen.
Das Angebot realisiert die Bürger-Energie-Genossenschaft in Zusammenarbeit mit Bürgerwerke eG, einer Dachgenossenschaft. Die Bürgerwerke übernimmt dabei die Vermarktung und Abrechnung. Gehandelt wird natürlich ausschließlich Ökostrom, der – und das ist das besondere – ausschließlich aus Anlagen in Bürgerhand stammt. Überschüsse werden wiederum in neue Anlagen reinvestiert. Bei den Bürgerwerken haben sich aktuell 125 Energiegemeinschaften zusammengeschlossen, die rund 65.000 Menschen vertreten.
Und was kostet das? Aufgrund unterschiedlicher Gebühren der Netzbetreiber gibt es kleine Unterschiede zwischen Kaarster und Korschenbroicher Haushalten. Die Grundgebühr kostet einheitlich € 14,90 p.m., der Arbeitspreis schlägt in Kaarst mit € 0,3589 / kWh, in Korschenbroich mit € 0,3263 / kWh zu Buche. Damit sind die Preise mehr als wettbewerbstauglich. Und natürlich steht der Tarif auch Haushalten in anderen Gemeinden offen – zu buchen über www.sonne-wind-wende.de.
Zum aktuellen Stand konnte Vorstandsvorsitzender Heinrich Hannen folgendes berichten: mit 419 Mitgliedern, die 1.284 Anteile gezeichnet haben, steht die SonneWindWende gut da. Allein dieses Jahr wurden schon rund 50 neue Anteile gekauft. Die erste Photovoltaikanlage bei Küppers Baustoffe, die im Februar 2025 fertiggestellt wurde, ist seit September 2025 auch endlich am Netz, nachdem Westnetz erst verspätet den Zähler montiert hat. Für 2025 konnte mit der 85 kWp-Anlage in der „dunkleren Zeit“ ein Ertrag von rund 10.000 kWh erwirtschaftet werden.
In Meerbusch laufen sehr vielversprechende Gespräche über zunächst das Dach eines Mehrfamilienhauses. Baubeginn soll bereits in Kürze sein und den Genossenschaftlern wurden bereits weitere Dächer avisiert. Weiter konnten die Ehrenamtler für vier weitere Dächer den Verantwortlichen der Immobilien ausverhandelte Verträge vorlegen. Für diese Objekte in Kaarst, Mönchengladbach, Erkelenz und Duisburg werden nun die Unterschriften und damit der Startschuss erwartet.
Sehr schnell hat sich das Format „Klimastammtisch“ zum Erfolgsmodell entwickelt. Am 18. März fand bereits der dritte Stammtisch statt, das Thema „Wärmepumpe“ wurde so stark nachgefragt, dass sogar ein zweiter Termin organisiert wurde. Daraus hat sich auch der „offener Heizungskeller“ entwickelt, einer Aktion, die Greenpeace / GermanZero ursprünglich letzten November bundesweit initiierte. Hier konnten Interessierte Informationen aus erster Hand zur Umstellung auf Wärmepumpe und den Betrieb im Bestandsgebäude erhalten. Die „Gastgeber“, die dafür ihre Häuser und Keller öffneten, konnten die Besucher in ihren Überlegungen zum Heizungstausch bestärken und Bedenken ausräumen.
Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass SonneWindWende sich weiter zum lokalen Motor der Energiewende entwickelt. „Wir wollen unseren Beitrag leisten, dass unsere Kinder und Enkel hier auch noch eine lebens- und liebenswerte Heimat haben. Das treibt uns an.“, so Vorstand Axel Thomae.
Auch in der Rheinischen Post ist ein Artikel über den neuen Stromtarif der SonneWindWende erschienen. Er trägt den Titel Energiewende in Bürgerhand.
SonneWindWende informiert zum Thema Wärmepumpe
Am Donnerstag, 22. Januar 2026, informierte Joachim Hüfner, Energieberater für die Verbraucherzentrale NRW, erneut zum Thema Wärmepumpe. Die SonneWindWende Bürger-Energie-Genossenschaft Kaarst-Korschenbroich eG hatte wegen der großen Nachfrage im November 2025 in Korschenbroich erneut eine Infoveranstaltung im Rahmen des Formates Klimastammtisch organisiert. Das Kunstcafé Einblick in Kaarst war mit über 50 Besuchern sehr gut gefüllt, als Hermann-Josef Kronen um 19 Uhr die Veranstaltung eröffnete.
Die Informationen zur Wärmepumpe wurden erneut mit großem Interesse aufgenommen. Zahlreiche Fragen wurden von Herrn Hüfner beantwortet. Auch teilten viele Anwesende ihre Erfahrung und gaben Tipps. Dieser rege Austausch freute die mit der Organisation befassten Ehrenamtler von SonneWindWende sehr. „Das macht unser Stammtisch-Format aus“, so Kronen.
Weiter wird ein „Tag des offenen Heizungskellers“ als Ergänzung zu den Informationsveranstaltungen organisiert. Hier werden Personen, die bereits mit Wärmepumpe heizen, Interessierten ihre Anlagen zeigen und Erfahrungen teilen. Die Ehrenamtler von SonneWindWende werden die Koordination übernehmen und Personen, die sich auf der Interessentenliste eingetragen haben, mit den „Gastgebern“ zusammenbringen.
Bilder © Hermann-Josef Kronen
Gut besucht, gesellig, informativ
Am Donnerstag, 28. August 2025, fand die Auftaktveranstaltung der neuen Reihe „Klimastammtisch“ der Bürger-Energie-Genossenschaft SonneWindWende Kaarst Korschenbroich eG im Korschenbroicher Kulturbahnhof statt.
Hermann-Josef Kronen eröffnete den Abend, der mit gut 40 Gästen gut besucht war. Kronen ist „Erfinder“ dieses Veranstaltungs-Formats und hat mit Stefan Schmitt auch den Hausherrn des Kulturbahnhofs ins Boot geholt. Die Räume wurden kostenfrei zur Verfügung gestellt und boten einen perfekten Rahmen.
Als Referent konnte – als Ersatz für den erkrankten Kurt Lehmkuhl – Dr. Michael Buijzen LL.M. kurzfristig gewonnen werden. Buijzen beschäftigt sich seit rund 20 Jahren mit der Thematik Erneuerbare Energien und hat über Offshore Windenergie promoviert.
Mit großer Expertise hat er über die Zukunft der Energiegewinnung, den Klimaschutz und die Sektorenkopplung gesprochen. Er zeigte Schwachstellen insbesondere im Bereich Verkehr und Gebäudewirtschaft / Wärmeplanung sowie Stellschrauben für eine enkeltaugliche Klimapolitik auf. Dies führte auch zu kontroversen Diskussionen. Professionell und sachlich ist Buijzen auf Anmerkungen eingegangen und konnte alle Fragen beantworten. Unterschiedliche Bewertungen politischer Maßnahmen blieben naturgemäß zumindest teilweise bestehen – gelebte Demokratie.
am Donnerstag, 06. November 2025, 19 Uhr,
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Die erste „echte“ Generalversammlung mit Mitgliedern, die nicht zum Gründungskreis gehören, hat somit in etwa ein Drittel der Anteilseigner angezogen. Die erste Generalversammlung war Teil der Gründungsversammlung im Februar 2024.
Aufsichtsratsvorsitzende Monika Zimmermann begrüßte die Anwesenden, stellte die Beschlussfähigkeit fest und führte durch die Sitzung. Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder stellten sich vor und berichteten über die Arbeit im ersten Geschäftsjahr und zeigten Zukunftspläne auf.
Die Zahlen sprechen für sich: über 330 Mitglieder, mehr als 500.000 Euro Einlagen, eine realisierte Solaranlage für knapp 70.000 Euro auf einem Dach von Küppers Baustoffe in Büttgen. Dabei wurde sparsam gehaushaltet – nicht zuletzt durch das rein ehrenamtliche Engagement aller Aktiven – und nur etwas mehr als 10.000 € Kosten verbucht. Diese wurden nach einstimmigem Beschluss auf das folgende Geschäftsjahr vorgetragen, da im ersten Geschäftsjahr noch keine Einnahmen erzielt werden konnten. Per Mitgliederbeschlüssen wurde auch alle weiteren Anträge angenommen: Protokollgenehmigung, Genehmigung des Jahresabschlusses 2024, Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat.
Eine lebhafte Fragerunde zeigte das große Interesse der Mitglieder. Nachfragen wurden kompetent beantwortet, Anregungen gegeben und angenommen. Nach dem offiziellen Ende lud die Genossenschaft noch zu persönlichen Gesprächen bei einem Getränk. Insgesamt kann festgestellt werden, dass die Mitglieder zufrieden und vertrauensvoll nach Hause gingen.
Das zeigen auch diese aktuellen Zahlen: Nach den beiden Informationsveranstaltungen in Kaarst und Korschenbroich im Februar und März 2025 konnten sich die Ehrenamtler über 37 neue Mitglieder mit zusammen 108 Anteilen freuen, bei der Generalversammlung kamen weitere 16 Anteile hinzu. Somit ist der aktuelle Stand 379 Mitglieder mit 1.127 Anteilen. Ansporn und Vertrauensvorschuss zugleich für die Aktiven von SonneWindWende.

Jochen Andretzky und Martin Dielen Foto: H-J. Kronen

SWW Inforveranstaltung in Korschenbroich; v.l.n.r. Heiner Hannen, Manfred Jung und Axel Thomae. Foto: Bodo P. Schmitz
Vor einem Jahr ist die Bürger-Energiegenossenschaft „SonneWindWende“ Kaarst-Korschenbroich gegründet worden. Inzwischen ist die erste große Photovoltaik-Anlage ans Netz gegangen. Bei einer Infoveranstaltung gab es weitere Neuigkeiten.
Über die Installation der Anlage mit einer Leistung von 82 Kilowatt-Peak (kWp) auf dem Dach des Unternehmens „Baustoffe Küppers“ in Kaarst-Büttgen informierte die Genossenschaft unter anderem bei ihrer Info-Veranstaltung in der Aula des Gymnasiums Korschenbroich. Rund 200 Interessierte waren gekommen.

Begrüßung durch den stellvertretenden Bürgermeister Hans-Willi Türks. Foto: Bodo P. Schmitz
Heinz-Willi Türks, erster stellvertretender Bürgermeister, betonte die Bedeutung erneuerbarer Energien und lobte das Engagement der Ehrenamtlichen: „Die Energiewende beginnt hier vor Ort. Sie stärkt nicht nur unsere Umwelt, sondern auch die lokale Wirtschaft.“ Er lud alle Anwesenden dazu ein, sich an dem Projekt zu beteiligen – nicht nur finanziell, sondern auch mit Arbeitseinsatz.

Finanzvorstand Manfred Jung zog eine positive Bilanz. Foto: Bodo P. Schmitz
Finanzvorstand Manfred Jung zog eine positive Bilanz: Die Genossenschaft habe nach nur einem Jahr seit ihrer Gründung 348 Mitglieder, die inzwischen 520.000 Euro investiert haben. Die Investition von 70.000 Euro für die PV-Anlage in Kaarst bezeichnete er als Start einer vielversprechenden Entwicklung. Vorstand Axel Thomae erklärte, dass sich das Konzept der Genossenschaft weiterentwickeln werde. Da die Vergütung für eingespeisten Strom sinkt, liegt der Fokus zunehmend auf dem direkten Verbrauch vor Ort. Vor allem Schulen, Krankenhäuser und Seniorenheime profitieren von günstigem Ökostrom. Auch Mehrparteienhäuser können durch gemeinschaftliche Nutzung profitieren. Thomae rief dazu auf, potenzielle Dachflächen über die Homepage zu melden.
Für die Zukunft hat die Genossenschaft viele Pläne: Sie möchte sich an Windkraftprojekten beteiligen, das Mieter-Strommodell ausbauen, in Freiflächen-Solaranlagen investieren und auch Überlegungen zur Errichtung einer Biogasanlage gibt es. Dafür würde sich zum Beispiel die Kompostieranlage in Korschenbroich eignen.

Heiner Hannen, Bio-Bauer aus Kaarst und Vorstandsmitglied. Foto: Bodo P. Schmitz
Heiner Hannen, Bio-Bauer aus Kaarst und Vorstandsmitglied, berichtete von seiner Motivation: „Seit 35 Jahren betreibe ich meinen eigenen Hof nachhaltig. Verantwortung für unsere Zukunft, den Erhalt der Artenvielfalt und für das Klima zu übernehmen, ist mir eine Herzensangelegenheit.“ Die Genossenschaft sehe sich nicht nur als Stromerzeuger, sondern als Dienstleister der lokalen Gesellschaft.
Mitglieder können sich mit einer Beteiligung von 500 Euro einbringen. Ziel sei, langfristig eine Dividende von zwei bis drei Prozent zu erzielen. Bei der anschließenden intensiven Fragerunde zeigte sich das große Interesse an dieser Genossenschaftsidee.

An diesem Abend gab es für jeden Vertragsabschluss eine Tasse der SWW Foto: Bodo P. Schmitz
Auch in der RP wurde am 17.03.2025 über die Infoveranstaltung berichtet.
Alle Fotos von diesem Abend wurden erstellt von:
Bodo P. Schmitz; web: www.mutbuergerdokus.de

Bürgermeisterin Uschi Baum mit Horst Giesen, Jürgen Reichert, Heinrich Hannen, Axel Thomae und Manfred Jung von SonneWindWende (vlnr) – Foto: SonneWindWende / Anja Thomae
In der Aula des Georg-Büchner-Gymnasiums kamen rund 80 Personen zusammen, um sich über den aktuellen Stand der Kaarst-Korschenbroicher Bürger-Energie-Genossenschaft zu informieren. Horst Giesen führte rund 100 Minuten durch das Programm mit Bilanz des ersten Geschäftsjahres, aktueller Situation sowie Ausblicken auf Zukunftspläne. Eine intensive Fragerunde zeigte im Anschluss das große Interesse des Publikums.
Uschi Baum, Bürgermeisterin der Stadt Kaarst, sprach ein kurzes Grußwort. Sie hob die Wichtigkeit der Energiewende „für unsere Kinder“ hervor. Selbstkritisch zeigte sie sich bzgl. der Nutzung städtischer Dächer und stellte gleichzeitig klar, dass die Stadt Kaarst weiter eng mit der Genossenschaft zusammenarbeiten wolle. Perspektivisch stellte sie die Nutzung des Dachs der Feuerwache Kaarst in Aussicht – wenn auch wegen des geplanten Erweiterungsbaus noch unter Vorbehalt.
Uschi Baum (FDP) ist selbst auch Mitglied der Genossenschaft, ebenso ihre beiden Vorgänger im Amt Franz-Josef Moormann und Dr. Ulrike Nienhaus (beide CDU), der CDU-Bewerber um das Bürgermeisteramt Christian Horn-Heinemann sowie der ehemalige Bürgermeister der Stadt Korschenbroich Heinz Josef Dick (CDU). Heiner Hannen, Vorstandsvorsitzender der Genossenschaft und selbst Mitglied der Grünen, unterstrich, dass dies nicht zuletzt die politische Neutralität von SonneWindWende zeige.
Mittlerweile haben sich 336 Mitglieder der Genossenschaft angeschlossen und über 500.000 € eingezahlt, konnte Finanzvorstand Manfred Jung berichten. In der vergangenen Woche konnte auch die erste Solaranlage auf einem Hallendach bei Küppers Baustoffe in Büttgen montiert werden. Hierfür hat die Genossenschaft rund 70.000 € investiert. Die Volleinspeiser-Anlage hat eine Leistung von 82 kWp.

Selim Cubukcu, Geschäftsführer Rhein-West Solar GmbH, Wolfgang Weber, Heinrich Hannen, Günther Muck, Geschäftsführer Küppers-Büttgen Baustoffe und Fachmarkt GmbH, Manfred Jung (vlnr), Foto: SonneWindWende / Axel Thomae
Zukünftig werden die Ehrenamtler vermehrt auf den Stromverbrauch vor Ort setzen, denn die Vergütung der eingespeisten Strommenge wird zunehmend unattraktiv. Bei stromintensiven Einrichtungen wie Schulen, Krankenhäusern, Seniorenheimen etc. entlastet dies nicht nur die Netze, sondern auch die Kassen der Betreiber. Auch Mehrparteienhäuser eignen sich zum Vorteil aller Beteiligten: die Bewohner profitieren von günstigen Stromtarifen, für die Genossenschaft durch eine bessere Rentabilität der Anlage. Vorstand Axel Thomae bat in diesem Zusammenhang auch um Kontaktvermittlung zu möglichen Dachgebern, vorzugsweise über die Homepage www.sonne-wind-wende.de.
Weitere wichtige Schlagworte für die kommenden Jahre waren Strombilanzkreismodell und Mieterstrom, Freiflächenanlage, Beteiligung an Windkraftanlagen, Installationen von Stromspeichern, Biogasanlage an der Kompostieranlage Korschenbroich … Ideen haben die Genossenschaftler mehr als genug.
Auch in der RP wurde über „Die erste PV-Anlage am Netz“ berichtet.
Eine weitere Infoveranstaltung ist für Mittwoch, 12. März 2025, 18 Uhr, in der Aula des Gymnasiums Korschenbroich, angesetzt.
Neuauflage des Kaarster Wirtschaftstreff
Am 12. September 2024 fand erstmals seit 2015 wieder das Netzwerktreffen der Kaarster Unternehmer im Autohaus Timmermanns statt. Die Wirtschaftsförderung der Stadt Kaarst und die IHK Mittlerer Niederrhein luden gemeinsam unter dem Motto „Nachhaltigkeit als Wirtschaftsfaktor“ ein.
Netzwerk und Nachhaltigkeit – darum ging und geht es:
Synergien müssen genutzt werden, um den Erfolg aller zu sichern. Und an der Stelle kommt die Bürger-Energie-Genossenschaft SonneWindWende Kaarst-Korschenbroich eG ins Spiel: „Gemeinsam mit den Akteuren von Wirtschaft, Stadt und Kreis sowie den Versorgungsbetrieben ist es Ziel unserer Genossenschaft, die regenerative Energiegewinnung in der Region anzuschieben.“, so Heiner Hannen, Vorstandsvorsitzender.
Am Informationsstand der Genossenschaft kamen gute Gespräche mit anderen Teilnehmern zustande. „Wir sind weiter auf der Suche nach großen, geeigneten Dächern ab 400 qm zur Errichtung von Photovoltaikanlagen. Im Idealfall wird der oben produzierte Strom direkt unten verbraucht.“, so Hannen weiter.
Dieser Ansatz wurde von den Teilnehmenden aufmerksam verfolgt, zumal mehrere Referenten in ihren Vorträgen die Genossenschaft mit konkreten Dachflächen in Verbindung brachten. „Insgesamt ein erfolgreicher Abend für unsere Sache!“, waren sich Anja Latrouite und Manfred Jung, beide im Vorstand von SonneWindWende, einig. „Wir hoffen, dass sich dies auch bald in weiter steigenden Mitgliederzahlen und der Akquisition von PV-tauglichen Dächern niederschlägt. Bis jetzt ist unsere Bilanz für die kurze Zeit seit unserer Eintragung im Juni dieses Jahres sehr ordentlich: rund 270 Mitglieder und über 400.000 € Kapital.“, so Finanzvorstand Jung weiter.
Dachflächen können private, gewerbliche und institutionelle Eigner zur Verfügung stellen, denen natürlich auch eine Mitgliedschaft offen steht.













